Während sich viele Druckproduktionsunternehmen noch fragen, wie sie digitalisieren sollen, unternehmen die Gewinner von 2030 bereits heute Schritte, um ihren Overhead zu reduzieren, Margen zu optimieren und den Wert ihres Unternehmens zu maximieren. Dirk Deroo, CEO von Dataline: „Durch den Einfluss von Daten, künstlicher Intelligenz und umfassender Konnektivität werden Print-, Werbetechnik- und LFP-Unternehmen in den kommenden Jahren eine radikale Transformation durchlaufen.“

Die grafische Industrie befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Dies bringt nicht nur Herausforderungen mit sich, sondern auch neue Chancen, Ihr Print-, Werbetechnik- und LFP-Unternehmen strategisch zu positionieren.

Basierend auf aktuellen Markteinblicken hat Dataline eine klare Vision entwickelt, um die Druckindustrie zu unterstützen – mit Softwarelösungen, die es grafischen Unternehmen ermöglichen, auf viele Herausforderungen der Branche proaktiv zu reagieren.

Dies sollte ein Weckruf für Unternehmer sein, die gewinnen wollen. Entscheiden Sie sich für Wachstum und mehr Kontrolle über Ihre Margen? Oder halten Sie stur an den Arbeitsabläufen von gestern fest? Sie entscheiden, wie Ihr Print-, Werbetechnik- und LFP-Unternehmen im Jahr 2030 aussehen wird.

Wer heute nicht digitalisiert, verliert morgen nicht nur Marge, sondern auch seine Existenzberechtigung. Bis 2030 werden Daten und künstliche Intelligenz die neue Druckfarbe in der Druckbranche. Der Anbieter mit den besten Algorithmen gewinnt. Nicht zu automatisieren ist ab heute offiziell die teuerste Entscheidung, die Sie treffen können.

Dirk Deroo, CEO von Dataline, beim FESPA Trend Event 2025 

Der Weg bis 2030 wird nicht von einer einzigen Technologie oder Entscheidung bestimmt, sondern durch eine Reihe strategischer Entscheidungen. Entscheidungen über Menschen, Daten, Automatisierung, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Nachfolgend geht Dirk Deroo auf vier Themen ein, die die Druckindustrie in Richtung 2030 transformieren.

Wie kann man rentabel wirtschaften, wenn die Lohnkosten weiter steigen?

 

 

 

Steigende Lohnkosten setzen Ihre Rentabilität unter Druck. Nicht weil Mitarbeiter zu teuer sind, sondern weil in vielen Print-, Werbetechnik- und LFP-Unternehmen noch zu viel Zeit für repetitive Aufgaben aufgewendet wird. In der Verwaltung, der Druckvorstufe und im Vertrieb verharren Workflows oft in Arbeitsweisen, die nicht mehr zur heutigen Realität passen: mehr Aufträge, kleinere Auflagen und höhere Komplexität.

„Wenn die Anzahl der Aufträge steigt, werden häufig zusätzliche Mitarbeiter eingestellt, während sich die Prozesse kaum verändern“, weiß Dirk Deroo. „Das führt dazu, dass die Lohnkosten steigen, ohne dass die Produktivität entsprechend zunimmt.“ Diese zusätzliche Gemeinkosten lassen sich immer schwerer weiterverrechnen, wodurch die Margen unter Druck geraten.

Rentabel zu wirtschaften erfordert daher einen anderen Ansatz. Nicht durch härteres Arbeiten oder den Einsatz von mehr Personal, sondern durch die Automatisierung repetitiver Aufgaben und durch die Fokussierung der Mitarbeiter auf Tätigkeiten mit höherem Mehrwert. Das ist nur möglich, wenn Sie einen objektiven Einblick in die Funktionsweise Ihrer Organisation haben.

Mit der MAS-Auditsoftware erhalten Sie einen tieferen Einblick, wo Prozesse verlangsamt werden und wo Optimierungen möglich sind, ohne zusätzliches Personal. So können Sie proaktiv nachsteuern und Ihre Organisation agil halten.

 

 

Warum KI der Gamechanger für die grafische Industrie ist?

 

 

 

Künstliche Intelligenz ist kein Hype mehr. Wahrscheinlich nutzen Sie sie bereits heute, bewusst oder unbewusst. Aber den wirklichen Unterschied macht man nicht, indem man KI zum Schreiben von Texten oder zur Beschleunigung von Aufgaben einsetzt. Der wahre Mehrwert liegt darin, wie Sie KI einsetzen, um Ihr grafisches Unternehmen intelligenter zu machen.

Dirk Deroo: „Der Schlüssel liegt in den Daten. KI ist nur so gut wie die Informationen, die man ihr gibt. Ebenso wichtig ist es, die Ausgaben kritisch beurteilen zu lernen. Die Grundregel bleibt: garbage in, garbage out. Je besser Sie Ihre Aufträge, Angebote, Margen, Kunden und Produktion im Blick haben, desto effektiver kann KI Ihr Unternehmen unterstützen. Nicht um Menschen zu ersetzen, sondern um sie von manuellen Aufgaben zu entlasten.“

In einem modernen MIS/ERP-System kann KI bereits heute bei täglichen betrieblichen Entscheidungen mitdenken. Welche Route ist am sinnvollsten für die Auslieferung von Aufträgen? In welcher Reihenfolge druckt man die Tagesjobs unter Berücksichtigung von Druckvorstufe und Weiterverarbeitung? Produziert man selbst oder ist eine Auslagerung effizienter? Und welcher Verkaufspreis bietet bei diesem Kunden die größte Chance auf einen Auftrag, ohne die Marge zu gefährden?

Das sind keine Zukunftsvisionen, sondern Anwendungen, die heute bereits verfügbar sind. „KI ersetzt keine Menschen“, sagt Dirk Deroo. „KI nimmt die repetitive Last ab, die Menschen daran hindert, wirklich den Unterschied zu machen.“ Grafische Unternehmen, die KI auf diese Weise einsetzen, treffen bessere Entscheidungen und schaffen Geschwindigkeit und Skalierbarkeit. Wer KI ignoriert oder nur oberflächlich nutzt, lässt vor allem Chancen ungenutzt.

 

Wie EU-Gesetzgebung auch neue Chancen eröffnet? 

 

 

EUDR, CSRD, CO₂-Berichterstattung … Europäische Vorschriften sorgen oft für Frustration. Dennoch müssen sie kein Hindernis für Ihr Unternehmen sein. Im Gegenteil: Wer mit der Gesetzgebung klug umgeht, kann daraus einen strategischen Vorteil ziehen.

Nehmen Sie die Verpflichtung zur Berechnung und Berichterstattung von CO₂-Emissionen. Manuell ist dies eine zeitaufwändige und fehleranfällige Übung. Mit der MultiPress CO2 Suite können Sie diese Informationen innerhalb von Sekunden zu einem Angebot hinzufügen. Was zunächst wie eine administrative Last erscheint, wird so zu einem kommerziellen Vorteil.

Auch wenn die Berichtspflicht derzeit hauptsächlich für große Unternehmen gilt, reicht ihre Wirkung weiter. Sobald Ihr Kunde seine CO₂-Emissionen melden muss, erwartet er diese Informationen auch von seinen Lieferanten. Ob Sie wollen oder nicht, diese Anfrage landet bei Ihnen. Genau hier liegt die Chance.

„Wenn Sie die CO₂-Emissionen ohnehin berechnen müssen, können Sie dies genauso gut nutzen, um Mehrwert zu schaffen“, sagt Dirk Deroo. Indem Sie Alternativen mit einem besseren EcoPrint Score und einer höheren Marge vorschlagen, helfen Sie Ihren Kunden, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen, und erhöhen gleichzeitig Ihre Rentabilität. Nachhaltigkeit und Profitabilität schließen sich nicht aus. „Druck-, Werbetechnik- und LFP-Unternehmen sollten die Gesetzgebung daher nicht als Hindernis, sondern als Hebel betrachten.“

 

Warum human-centric Security immer wichtiger wird? 

 

 

Cybersicherheit steht bei jedem Druck-, Werbetechnik- und LFP-Unternehmen auf der Agenda. Phishing, Malware und Datenlecks sind keine abstrakten Risiken mehr. Die Frage ist nicht, ob Sie betroffen sein werden, sondern wann. Doch liegt die größte Bedrohung heute oft nicht außerhalb Ihres Unternehmens, sondern mitten darin.

„Die größten Risiken kommen selten von außerhalb Ihres Unternehmens“, erklärt Dirk Deroo. „Sie entstehen innerhalb Ihrer eigenen Mauern.“ Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter haben oft Zugriff auf sensible Unternehmensdaten. Bei Personalwechseln, Kooperationen oder Übernahmen können diese Informationen bewusst oder unbewusst mitgenommen werden. In der Praxis passiert das häufiger, als viele Unternehmer zugeben möchten.

Klassische Cybersicherheit reicht nicht mehr aus. Neben Firewalls und Back-ups müssen Sie auch wissen, wer auf welche Daten zugreift und was damit geschieht. Genau darum geht es bei human-centric Security: nicht nur Technologie schützen, sondern auch menschliches Verhalten in Ihre Sicherheitsstrategie einbeziehen.

Bei Dataline können Sie eine Inside Leak Surveillance-Funktion in die Software integrieren lassen. Diese ermöglicht es, bei Verdacht auf Datendiebstahl objektiv festzustellen, welche Daten exportiert oder gedruckt wurden. Nicht um Misstrauen zu säen, sondern um Risiken zu begrenzen und im Bedarfsfall rechtlich abgesichert handeln zu können.

Daten gehören heute zu den wertvollsten Vermögenswerten. In einer Branche, in der Informationen oft weit zugänglich sind, wird human-centric Security entscheidend, um Ihr Unternehmen langfristig zu schützen.

Auf dem Weg nach 2030, mit Dataline als Automatisierungspartner

 

Fortschritt beginnt mit Unternehmern, die den Mut haben, nach vorne zu schauen – auch wenn die Zukunft unsicher erscheint. „Genau dort liegen die größten Chancen“, sagt Dirk Deroo. „Wer heute nicht digitalisiert, verliert morgen nicht nur Marge, sondern auch seine Existenzberechtigung. Bis 2030 werden Daten und künstliche Intelligenz zur neuen Tinte in der Druckbranche. Nicht zu automatisieren ist ab sofort offiziell die teuerste Entscheidung, die Sie treffen können.“

Bereit für ein unverblümtes Gespräch über Ihr Unternehmen?